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Original Post: Von der Steinzeit direkt in die Zukunft
Feed Title: Norbert Eder - Living .NET
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Feed Description: Copyright (c)2005, 2006 by Norbert Eder
Gestern hatte ich das Vergn��gen, einem Vortrag von Dipl.-Ing. Dr.techn. Univ.-Doz. Klaus Schmaranz zuh��ren zu d��rfen. Thema: Eine kleine Geschichte der Softwareentwicklung.
Es war sehr interessant, wieder einmal vor Augen gehalten zu haben, warum sich sehr viele Menschen mit der IT wirklich schwer tun und so g��nzlich ��berfordert sind. Und das betrifft nun nicht nur Anwender. Nein, auch der Softwareentwickler selbst ist ��berfordert. Aber warum? Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer ein guter Softwareentwickler zu sein, oder etwa doch?
Ein Gro��teil des menschlichen Wissens wurde ��ber Jahrtausende hinweg generiert. Sei es die Mathematik, Astronomie oder die Medizin. Ehemalige Berufsbilder haben sich bis in die heutige Zeit nicht ver��ndert (man denke an Bauern, Priester, ��rzte). Nun stelle man dies der Softwareentwicklung gegen��ber. Anstatt 100.000 Jahre zu ben��tigen um von der Steinzeit in die Neuzeit zu gelangen, hat es die Softwareentwicklung in einigen Jahrzehnten geschafft diesen Sprung zu tun. Permanente Paradigmenwechsel, st��ndige Berufsbild-��nderungen pr��gen unsere Branche. Wissen, das vor 10 Jahren g��ltig war, ist es heute zu gro��en Teilen nicht mehr. Neue Programmiersprache, st��ndig wechselnde Technologien, kurze Lebensdauern von APIs usw. Kein Wunder dass der Entwicklung kaum zu folgen ist.
Und nun die alles entscheidende Frage: Wo soll das hinf��hren? Und hier, genau hier, m��chte ich den Faden von Dr. Schmaranz noch weiterf��hren. Der Softwareentwicklung (oder der IT generell) wird nachgesagt, Arbeitspl��tze zu zerst��ren. Durch Automatisierung und vereinfachte Prozesse werden Berufsbilder zerst��rt, an Arbeitskr��ften kann eingespart werden. ABER! Der f��r mich ersichtliche Punkt ist folgender: Rationalisiert sich ein Softwareentwickler nicht selbst ins Nirvana? Software, die es erlaubt, sich seine eigene Anwendung selbst zusammen zu stellen. Durch den Einsatz von Komponenten heute schon sehr vereinfacht. Zahlreiche Projekte zeigen: Der "Entwickler" von morgen ist der Anwender selbst. Zuk��nftig wird der Anwender seine Anwendung selbst zusammenklicken, ein wenig konfigurieren und er hat das was er m��chte. Die Bausteine wurden entwickelt, durch ein wenig k��nstlicher Intelligenz kann die Software bestimmte Bereiche selbst erlernen und/oder optimieren. Der Softwareentwickler wird zum Konfigurator. Dieses Spiel kann man soweit spinnen, bis wir (die Softwareentwickler) komplett ��berfl��ssig sind. Doch was kommt danach? Das kann ich auch nicht beantworten. Aber keine Sorge. Irgendeine Schweinerei wird uns sicherlich einfallen ...