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Über die Motivation zum Bloggen ...

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Norbert Eder works as a software architect.
Über die Motivation zum Bloggen ... Posted: May 21, 2007 4:14 PM
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Original Post: Über die Motivation zum Bloggen ...
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... wurden sicherlich schon zahlreiche Beiträge verfasst, auch wenn ich mir persönlich noch keinen dieser Beiträge gegeben habe (sei es aus Faulheit, oder einfach dadurch bedingt, dass ich derartige Artikel noch nicht gefunden habe).

Gerade eben habe ich jedoch eine Email erhalten, in der ich gefragt werde, wie ich denn die Motivation am Leben erhalte, mein Blog mit eben diesem zu befüllen. Ansich eine gute Frage, weiß ich doch selbst darauf keine Antwort. Das Bloggen ist so eine Sache. Einmal entspringen einem Ideen und Beiträge, dass es anderen ganz schwarz um den Augen wird, manchmal verbringt man Wochen darüber nachzudenken, was man denn (sinnloses) verbreiten könnte.

Tatsächlich ist die Motiviation selbst von einigen Faktoren abhängig:
- berufliche Situation
- private Situation
- Stress
- Zeit zum Testen/Spielen
- etc.

Je nachdem finden sich mehr oder weniger potentielle Beiträge. Ich persönlich kenne kaum einen Blogger, der mit jedem Beitrag den Nagel auf den Kopf trifft und permanent den richtigen Artikel zur richtigen Zeit bringt. Intuition und die richtigen Probleme zur richtigen Zeit sind ein gutes Mittel um gute Blog-Beiträge zu schreiben.

Anders verhält es sich natürlich bie den zahlreichen News-Bloggern oder denjenigen, die zu diversen Artikeln ihren Senf abgeben (das Bildblog fäll mir hier ein). Diese haben es wahrlich leichter, als dass sie lediglich auf bestimmte Ereignisse reagieren müssen. Ein Blog zu fachspezifischen Themen bietet an dieser Stelle nicht diese Vielfalt. Gilt es doch bestimmten Themenbereich einzuhalten. Und gerade dabei (und auch den nicht so zahlreichen Hits) spielt Motivation eine große Rolle.

Jedes seriöse Blog kann Stammleser vorweisen - so auch ich. Dennoch liest jeder das, wovon er sich am meisten verspricht. Dadurch werden Blogs auch schnell vergessen und gegen andere ausgetauscht, vor allem, wenn sich über einige Tage oder gar Wochen keine neuen Beiträge auffinden lassen. Aber gerade die blog-treue macht den Reiz der Blogs aus. Kaum ein Blog kann ohne Rückmeldungen leben. Schließlich möchten die meisten lernen und dies geschieht nur durch Kommunikation. Kay spricht es schon richtig an: gefragt ist auch eine Blogger-Ethik. Ohne diese können keine Blogs überleben und werden somit uninteressant. Leider gibt es immer wieder Personen, die einen persönlichen Vorteil daraus ziehen wollen und somit negative Beispiele abliefern.

Jedes Blog, welches sich ernsthaft mit eingegrenzten Bereichen auseinander setzt, verdient Aufmerksamkeit. In welchem Masse diese dem Blog "zugemutet" wird, findet sich wohl an der Qualität der Beiträge wider. Dennoch, die meisten Blogschreiber wenden sehr viel Freizeit auf, um detaillierte Beiträge zu verfassen. Eventuell sollte es an dieser Stelle entsprechende Richtlinien geben, um diese Arbeit zu honorieren, in welcher Richtung auch immer.

Nehmen wir ein x-beliebiges Blog, in dem weniger Einträge erscheinen als gewohnt: Es häufen sich Emails, warum denn auf einmal keine Beiträge mehr erscheinen. Anfangs recht nett, kristallisiert sich bald die "Elite" mit negativen Einträgen á la "hat es sich wohl nicht ausgezahlt" heraus. Unabhängig der dahinterliegenden Problematik (Stress, Krankheit etc.). Es wird also viel erwartet, wenn es aber darum geht, Antworten auf Fragen zu erhalten, dann stellt sich die "Community" taub.

Ja, jetzt wandere ich von einem Thema zum anderen. Aber warum auch nicht. Vor allem die .NET Community lag mir eigentlich bis dato ziemlich am Herzen. In der letzten Zeit musste ich aber feststellen, dass sich immer weniger innerhalb dieser Community tut - zumindest im deutschsprachigen Raum. Foren werden stillgelegt (oder erscheinen zumindest so), zu Projekten kann man kaum jemanden bewegen, kaum Rückmeldungen auf diverse Projekte und teilweise Grüppchenbildung. Ja, vor allem diese Grüppchenbildung entspricht zwar der typischen Verhaltensweise des Menschen, bringt aber eine Community nicht wirklich voran. Kaum ein Zusammenhalt in der .NET Community. Kaum tiegsinnige Diskussionen. Kleine Gruppen, die von sich behaupten, sie wären die besten, die einzigen. Ja, selbsternannte Heros.

Möglicherweise klingen die letzten Absätze nach Resignation. Das möchte ich in dieser Form nicht übermitteln. Vielmehr sollte an der Community wieder stärker gearbeitet werden, um vor allen "Neuankömmlingen" besseren Halt zu bieten. Meine eigenen Mittel in diese Richtung sind beschränkt. Ich kann lediglich auf Mißstände hinweisen und meine Mithilfe anbieten. Tatsächlich müssen alle mitwirken, um dieser Geschichte zu einem erfolgreichen Ende zu verhelfen.

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