... liegt nicht daran, dass Linux schlecht wäre. Vielmehr liegt es an der Aufsplittung in 216 Distributionen (laut Linux.org). Man bedenke, dass es alleine von Ubuntu folgende offiziellen Derivate gibt:
- Kubuntu
- Xubuntu
- Edubuntu
Hier ein Auszug aus der Liste der inoffiziellen Derivate:
Alle haben ihre speziellen Eigenschaften bzw. Eigenheiten oder gar gänzlich andere Anwendungsbereiche. Durch die vielen Distributionen wird nicht nur der Linux-Markt undurchschaubar, nein, auch die Linux-Anhängerschaft wird dadurch in weitere Lager zerteilt um womöglich auch unter einander herzufallen.
Nehmen wir andere Distributionen, sieht es nicht viel besser aus. Für welche sollte man sich denn nun tatsächlich entscheiden? Alleine der Vergleich ist für einen Normalsterblichen nicht tragbar. Hier mag natürlich der Einwand kommen, dass der Otto-Normallo ohnehin nur an die großen Distributionen kommt, oder mit ihnen konfrontiert wird. Das mag durchaus stimmen, dennoch denke ich gerade daran, was ein User in einem Forum antwortet, welche der vielen Ubuntu-Derivate er denn nun eigentlich einsetzt ...
Und da soll sich noch jemand über die vielen Vista-Versionen aufregen ...