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Original Post: Ungarische Notation als Problemlieferant
Feed Title: Norbert Eder - Living .NET
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Feed Description: Copyright (c)2005, 2006 by Norbert Eder
Beim Durchsehen von Sourcecode fällt mir doch recht oft auf, dass die ungarische Notation noch häufig verwendet wird. Das, obwohl an vielen Stellen davon abgeraten wird. Was genau ist die ungarische Notation?
Bei der ungarischen Notation erhalten Variablen ein Präfix. Dieses Präfix beschreibt, von welchem Typ die Variable ist. Beispiele:
strName
dtBirthday
intCounter
Den Namen hat die ungarische Notation vom Erfinder: Charles Simonyi, einem Ungarn.
Doch warum wird von der ungarischen Notation abgeraten?
Hier gibt es eine ganz klare Antwort: Es gibt keinen Standard für die Wahl der Präfixe. Dies bedeutet, dass unterschiedlichste Präfixe für dieselben Typen verwendet werden und es daher nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist, welcher Typ wirklich gemeint ist. Es entstehen dadurch also Verständnisprobleme, wo sie eigentlich nicht sein sollten.
Die Verwendung der ungarischen Notation sollte daher nie in Projekten verwendet werden, an denen unterschiedliche Unternehmen, Zweigstellen etc. involviert sind. Es mag zwar für ein Unternehmen, eine Zweigstelle eine Definition geben, diese muss jedoch nicht für andere gelten oder anderen bekannt sein.
Daher auch immer wieder der Rat, die ungarische Notation nicht zu verwenden.