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Original Post: Keynote Technical Summit 2008
Feed Title: Norbert Eder - Living .NET
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Feed Description: Copyright (c)2005, 2006 by Norbert Eder
Unter dem Motto Internet ist wie Sauerstoff Internet füllt alles gleichmäßig aus - startete die Keynote von und mit Frank Fischer. Hauptpunkt war hier natürlich Windows 7 und Windows Live. Hervorgehoben wurde die neue Sensor-API (Beschleunigungssensor, 3D, GPS, Höhenmessung etc.), welche Bestandteil der gesamten Plattform ist.
Weiter war natürlich Windows Azure ein großes Thema. Verringerte Anpassbarkeit, dafür höchste Skalierbarkeit. Eine Anforderung, die immer häufiger anzutreffen ist und daher die Entwicklung von Azure notwendig machte.
Zum Thema Skalierbarkeit gab Frank Fischer auch ein paar Daten von Microsoft bekannt, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte:
Microsoft fügt seinen Rechenzentrum monatlich 10.000 Server hinzu. Dies soll auf 20.000 pro Monat erweitert werden. Dafür nutzt Microsoft Container mit 2.500 Servern. Versorgt werden diese mit Kühlwasser, Internet und Strom. Erst wenn eine bestimmte Anzahl an Servern kaputt ist, wird Container ausgetauscht.
Das war ein erster WOW-Effekt.
Weitere Vorträge wurden von Steve Teixeira und Patrick Baudisch gehalten.
Steve Teixeira - Parallel Computing for All!
Steve startete mit einem sehr interessanten Chart: Die Entwicklung der Hitze, die CPUs entwickeln. Durch einen extremen Anstieg muss hier eine Lösung gefunden werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Parallel Computing.
Eine interessante Demonstration zeigte den Unterschied zwischen LINQ und PLINQ (Parallel LINQ, verfügbar in .NET 4.0). Während eine Abfrage mit LINQ 17,94 Sekunden benötigte, konnte die PLINQ-Abfrage in knappen 1,1 Sekunden ausgeführt werden. Schon ein sehr beeindruckendes Ergebnis.
Der Unterschied zwischen normalen LINQ-Abfragen im Gegensatz zu PLINQ-Abfragen wird durch ein simples AsParallel() abgebildet. Es müssen keine Threads etc. berücksichtigt werden. Das was zu tun ist: Der Code muss grundsätzlich parallelisierbar sein.
Die zweite Demo wurde durch Parallel Morph dargestellt. Der erste Versuch wurde sequentiell durchgeführt. Die aufwändigen Berechnungen zeigten sehr schnell, dass man schon einige Minuten auf das Ergebnis zu warten hat. Der zweite Durchlauf (4 Cores) wurde parallel durchgeführt: Hier konnten einige Vorteile aufgezeigt werden. Der letzte Versuch mit 24 Core Einige Sekunden. Sehr beeindruckend.
Patrick Baudisch - Very small Mobile Devices
Kleine Geräte werden immer wichtiger Mobilität ist alles. Patrick Baudisch stellte einige Dinge vor, die es einfacher machen, mobil Anwendungen etc. zu steuern. Ein Beispiel dazu wurde mit soap gezeigt. Eine umgebaute Maus, die das Mousepad bereits inkludiert hat und somit ohne eine Unterlage (Tisch etc.) auskommt und verwendet werden kann.
Halo ist auch eine sehr nette Sache: Anstatt der Anzeige von Pfeilen auf einer Landkarte werden Kreise am Rand des Bildschirms angezeigt. Je nach Krümmung des Kreises kann entschieden werden, welcher Punkt am nächsten liegt (starke Krümmung -> nahe, kleine Krümmung -> weit entfernt). Eine sehr gute Lösung um beispielsweise nach einem Restaurant bzw. Ähnlichem zu suchen.
summary thumbnails: Anstatt einfach nur Thumbnails zu machen um diese auf kleinen Devices herzustellen, wird mit Hilfe dieser Technik eine Internet-Seite geladen und auf die Größe des Devices verkleinert. Nun könnte die Schrift nicht gelesen werden. Es wird der Objekt Model durchlaufen und überall wo Text steht, wird dieser vergrößert. Das würde schlussendlich den Rahmen sprengen, da die Seite zu lange wird. Nun wurde sich vor der Vergrößerung des Textes gemerkt, über wie viele Zeilen dieser angezeigt wurde. Nach dem Vergrößern wird dieser auf die gleiche Anzahl an Zeilen verkürzt. Dabei geht zwar Information vorbei, jedoch sollte sich die relevanteste Information zu Beginn des Textes befinden. Einfach, manchmal mit komischen Ergebnissen, aber sicherlich auch nicht schlecht.
back touch: Wie können Displays mit Fingern bedient werden? Halbtransparente Displays. Die Finger sind sichtbar und die Bedienung erfolgt hinter dem Display. Gut daran ist, dass nicht mehr der gesamte Finger zur Eingabe herangezogen wird, sondern vom System ein einzelner Punkt berechnet und angezeigt wird. Dadurch ist für den Benutzer ersichtlich wo das System seinen Druck entgegen nimmt unabhängig davon, ob man große oder kleine Finger hat.
nano touch besteht eigentlich nur mehr aus einem Touchpad und einem Display. Damit ist es sogar möglich, einen Shooter zu spielen. An den Ecken befinden sich zusätzlich kleine Knöpfe, mit deren Hilfe zusätzliche Funktionalität verwendet werden kann.
Fazit
Eine sehr gelungene Keynote mit vielen interessanten Informationen, wenn auch vieles bereits durch die Berichte der PDC bekannt war.