International Association of Software Architects (IASA) hat sich in vergangenen Jahren
zu einer anerkannten und weltweit präsenten IT-Organisation entwickelt und zählt heute
weit über 6.000 aktive Mitglieder. Seit diesem Jahr prägt nicht nur eine neue und
überarbeitete Website das neue Image von IASA, auch ein paar personelle Veränderungen
gibt es zu vermelden.
Paul Preiss, Gründer und langjähriger IASA President, übernimmt ab sofort die CEO-Rolle
und wird sich auf strategische Weiterentwicklung von IASA in der Zukunft konzentrieren.
An seiner Stelle tritt Timothy Leonard, der in nächsten Monaten [1] die Rolle des
Präsidenten von IASA [2] übernehmen wird:
"...Timothy Leonard, has over 21 years experience in strategic planning, program
management, designing, building, and supporting IT solutions founded on a strict adherence
to model based/model managed architectural disciplines. A published author and industry
speaker, he combines strategic vision, enterprise modeling expertise, program management
and group facilitation skills to design and implement data warehouse, BI and data
architecture solutions for Fortune 500 companies..."
Auch bei mir gibt es eine kleine Veränderung. Nach nun fünfjähriger aktiver Zugehörigkeit
als Board Member und Director von IASA, wechsle ich in den Beraterstab und werde mich
gemeinsam mit Paul und einigen anderen Board Mitgliedern den strategischen Themen
widmen. Es hat viel Spaß gemacht diese Organisation in vergangenen Jahren aufzubauen.
Ich konnte unheimlich viel dazu lernen und habe auch viele neue internationale Freundschaften
schliessen können. Es war keine einfache aber für mich persönlich eine sehr erfüllende
Aufgabe, die ich mit Freude und überzeugung zu erfüllen versuchte.
Die Idee entstand ursprünglich in einem Café am Frankfurter Bahnhof, die erste Ankündigung
des Vorhabens auf einer Busfahrt durch Barcelona, was mit leichter Skepsis von
meinen Kollegen vernommen wurde - dennoch wurde ich aufgemuntert und ein Versuch war
es allemal Wert. Der Kontakt mit Paul war goldrichtig, obwohl er in einer anderen
Zeitzone lebte. Der Anfang war sehr schwer, wir haben unendlich viel Zeit in die ersten
(offline und online) Workshops investiert. Richard Hubert und ich trafen uns
unzählige Male zwischen den Reisen am Bahnhof in Nürnberg um an der IASA-Konzeption
zu arbeiten. In Europa und natürlich auch international. Die Erstellung der ersten
internationalen Website war ein Beweis dafür, dass die Architekten lieber die Konzepte
erstellen sollten. Die Inhalte waren aber cool ... :-)
Breits 2005 konnte IASA einen grossen Schritt nach vorne machen, wie in meinem Interview [3]
für das Entwickler-Magazin zu lesen war. Ab dann ging es immer schneller weiter. Der
Rest ist Geschichte und die Ergebnisse auf der IASA-Website zu finden...
Was hat mich dazu bewogen, diese Entscheidung zu treffen? Zum einen war es an der
Zeit nach fünf Jahren meine Stelle einem anderen IASA-Mitglied anzuvertrauen, da IASA
inzwischen etabliert und funktionsfähig ist. Zum anderen ist es für mich auch zeitlich
recht eng geworden. Axinom ist nun in fünf verschiedenen Ländern auf zwei Kontinenten
präsent und wächst ungebremst weiter, auch in diesem Jahr. Diese spannende Entwicklung
verlangt meine Zuneigung und mein Herz schlägt natürlich für diese Aufgabe.
Dennoch bleiben sowohl das Thema IT-Architektur als auch IASA wichtige Teile
meines Lebens. Auch wenn ich mich nicht mehr als aktiver Mitglied des Vorstands um
die Entwicklung kümmere, bleibe ich der Architekten-Community erhalten. Und zwar
nicht nur durch IASA. Eine der Themen für das Jahr 2009 ist das "German Architects
Council". Mehr darüber in einem anderen Posting.
[1] http://www.iasahome.org/web/home/blogs/-/blogs/welcome-to-our-incoming-president
[2] http://www.iasahome.org
[3] IASA-Interview_EntwicklerMagazin_2913.pdf
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