This post originated from an RSS feed registered with .NET Buzz
by Damir Tomicic.
Original Post: "So nicht" Reihe - Die Pressemitteilungen
Feed Title: Damir Tomicic : community powered
Feed URL: http://tomicic.de/SyndicationService.asmx/GetRss
Feed Description: stuff about .NET, community and life - in several languages.
Volker Weber, Autor (bspw. c't Magazin) und Berater, erklärt anschaulich
[1] an einem Beispiel einige der Sünden, die fleissige PR-Mitarbeiter bei der Erstellung
und beim Versand von Pressemitteilungen begehen. Auch für sonstige Anschreiben gebräuchlich.
In den Kommentaren findet sich die (wirklich) peinlichste Presseerklärung [2] des
Jahres und eine nützliche Sammlung [3] zum Thema PR-Aberglauben aus der c't Sicht.
Einiges davon kann man einfach nachvollziehen. Wenn es um die IT-Nachrichten und -Pressemitteilungen
geht, verfügen die meisten mittelständischen Firmen nicht über eine hauseigene PR-Abteilung.
Die Pressemitteilungen werden oft von den Presseagenturen geschrieben. In Deutschland
sind sicherlich hunderte, wenn nicht viel mehr PR-Agenturen auf dem Markt. Jede Agentur
hat (der gängige USP*) einen direkten Draht zu den Journalisten und kann
die Pressemitteilung entsprechend platzieren. Damit gemeint ist die Erwähnung in einer
relevanten Zeitschrift, ein redaktioneller Beitrag oder gar ein ausführlicher Bericht.
Die Pressemitteilungen teilen nicht nur mit, die informieren und sorgen dafür, dass
die Nachrichten die richtigen Augen erreichen.
Wenn man aber die Anzahl der Fachzeitschriften in Deutschland betrachtet, die relevanten
auswählt und dazu die Zahl der Journalisten (mit der Themenzuständigkeit als
Filter) addiert, wird einem schnell klar, dass jeder IT-Journalist mehrere hundert befreundete PR-Berater
hat und täglich eine riesige Flut an Pressemitteilungen überfliegen und berücksichtigen
muß. Keine einfache Aufgabe. Hinzu kommt die Tatsache, dass die PR-Berater keine IT-Journalisten
sind oder auch nicht waren. Dies führt dazu, dass die Pressemitteilungen oft nicht
sofort für einen Beitrag verwertbar sind. Es ist manchmal schwer zu verstehen, worum
es sich eigentlich handelt und ob die Mitteilung mit dem Thema der nächsten Ausgabe
zu tun hat.
Als Fazit dieser kurzen Ausführung - jeder tut sich leichter, wenn er eine einfache,
verständliche und personalisierte Nachricht bekommt. So auch die IT-Journalisten. Und
wenn die Nachricht stimmt, wird der Journalist schon daraus einen Beitrag zu schreiben
wissen. Nachfragen kann man im Zweifelsfall immer.