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by Damir Tomicic.
Original Post: Usability - Touch vs Blackjack
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Auf dem MVP Open Day gestern in München hatte ich eine interessante Diskussion zum
Thema mit Torsten Weber und Andreas Donaubauer, beide MVPs und glückliche Besitzers
eines HTC Touch Geräts. Meine Vorgeschichte mit den berührungsempfindlichen Displays
ist ziemlich lang. Ich habe fast alle T-Mobile Modelle (MDAs, Varios, etc) ausprobiert
und war dem Konzept über die Jahre recht treu. Ich finde es auch Klasse, keine Frage.
Allerdings nach dem Samsung Blackjack habe ich nun die Meinung geändert - ich bin
vorerst kein Toucher mehr.
Warum? Die Gründe sind vielfältig und sicherlich zum großen Teil subjektiver Natur,
allerdings gibt es einige Themen die mich (persönlich) in der Praxis produktiver machen
und das ist der eigentliche Grund. Zumindest geht es mir so.
Inzwischen sind alle Geräte recht schick - Meizu MiniOne M8 sieht
sogar genauso wie iPhone aus (links oben am Bild). Man kann die Geräte eigentlich
kaum unterscheiden. Eine wirklich unverschämte Kopie ...
Am Beispiel MDA Vario 2 - meine Finger traffen nie auf einem Touch-Display das was
ich treffen wollte. Ich musste mehrmals drücken und immer am Ende zwei Hände
nutzen. Relativ umständlich. Einige Bekannte liesen die Fingernägel absichtlich
länger wachsen um einen Ersatz für den Stift zu haben. :-)
Natürlich, wenn man beide Hände nutzt ist es eine recht spaßige Angelegenheit. Aber
spielen will ich eigentlich nicht. Dies kann auch an Windows Mobile liegen, die Menues
sind alles andere als optimal für eine Bedienung mit dem Finger. Dies kann bei iPhone anders
sein. Oder beim Samsung F700 (da bin ich auch sehr gespannt). Ich
lass mich gerne überzeugen.
Die durch Samsung angepasste Bedienung und eine geniale Tastatur beim Blackjack machen
es zum perfekten Begleiter für mich. Im Dunkeln kann ich mit einer Hand die Tastatur
richtig gut bedienen - der erste Tastendruck schaltet die Lichter hinter der Tastatur
an, der zweite sucht bereits automatisch. So kann ich mit 2 Tastendrücken bereits
den richtigen Kontakt finden - die Kontakte sind nicht nur alphabetisch, sondern zusätzlich
nach Relevanz, Nutzungsdauer und Häufigkeit der Verbindungen sortiert. So auch
mit anderen Anwendungen ...
Aber was ich am meisten zu schätzen gelernt habe ist in der Tat die Tastatur. Die
Tasten sind immer da, immer sichtbar. Der Druckpunkt ist sehr gut gewählt und die
Tasten hochwertig. Nach gewisser Zeit gewöhnt man sich und lernt die Anordnung kennen.
Die Aufgaben werden immer schneller erledigt. Oft ohne zu schauen... Das vermisste
ich immer bei den Touch-Geräten.
Und am Ende eine tolle News für alle Blackjack fans (wenn es mehr als nur einen gibt
;-)).